Hunde in Not
Wer nicht rettet, sollte nicht züchten!
Nach dem Tod unserer Sam, die auch aus einer Tierrettung stammte, haben wir uns entschlossen, einen Windhund in Not zu uns zu nehmen.
Rufina bereichert unser Leben und rundet das Rudel ab.

Die Geschichte der ersten gemeinsamen Tage können Sie
nachfolgend lesen.
Wir würden uns freuen, wenn es Interessenten für solche Nothunde gibt, die ebenfalls einen Galgo, Podenco etc. vielleicht sogar zusätzlich aufnehmen. Gerne geben wir E-Mail Adressen, Links und Telefonnummern solcher Tierrettungsvermittlungen weiter. Mailen Sie uns ggfs.
Sofern Sie keinen dieser Hunde aufnehmen können, ist auch mit Patenschaften oder Spenden geholfen !
Vielen Dank!
Hund oder Fee? Das ist uns immer noch nicht so klar. Schauen Sie auf unsere Linkseite, wenn Sie einem Nothund helfen möchten.
Dort finden Sie verschiedene Organisationen.
Rufina

Seit meiner Kindheit liebe ich Hunde. Immer schon haben mich verschiedenste Hunde begleitet. Anfangs Mischlinge, dann ein Bullterrier, ein Bullimix und 1998 habe ich mir einen Traum erfüllt und mir einen Mops gekauft. Möpse sind zu vergleichen mit einer Droge, man braucht immer mehr……
Ja und was hat das mit Windhunden zu tun???
Als im Januar unsere Bullterriermixhündin Sam mit 12 Jahren verstarb, war klar, es kommt kein großer Hund mehr ins Haus. Wir leben mit 9 Möpsen und die sollten keinerlei Gefahr ausgesetzt werden.
Ja, dieser Zustand der Vernunft hielt an, bis ich auf einer Windhunde in Not Seite im Internet Rufina sah. Alle Vernunft war wie weggeblasen, ich wollte sie haben. Sie war es, was uns gefehlt hat und was vielleicht in die Nachfolgerrolle für Sam schlüpfen konnte.
Ich habe immer wieder viele über alle möglichen Rassen gelesen, aber immer eher mal an einen Whippet gedacht, als an einen Galgo oder wie in diesem Fall an eine Galga. Es sollte ja nichts Großes sein.
Nachdem ich in einem Zustand größter Unvernunft war, mailte ich an die Kontaktadresse und rief meine Freundin und meine Schwester an. Beide sind ebenso hundeverrückt, wie ich und fanden es toll. Mein Mann fand, 9 Möpse sind genug…..aber den habe ich nicht gefragt, denn er liebt jeden einzelnen, wie ich auch.
Ja, als ich dann Antwort bekam und das erste Telefonat geführt war, bekam ich doch ein bißchen Angst vor meiner Courage.
Bis zu 71 cm Stockmass hat so ein Galgo, hm ‘ne ganze Menge. Und es sind Jäger. Vielleicht sogar Mopsjäger….?
Mir wurde versichert, dass Rufina keine Möpse frißt, aber naja, wie wird es sein, wenn sie da ist?
Die freudige Nachricht, dass wir sie holen können, kam schneller, als erwartet. Nachdem ich ein Mensch bin, der in der Lage ist, mehr als 2 Hunde zu kaufen, ohne sich selbst für verrückt zu halten, sind wir am Donnerstag losgefahren um Rufina abzuholen. Hund Nr.10….
Meine Freundin fuhr, damit ich das Mäuschen (…bis zu 71 cm Stockmass….) bei mir haben konnte während der Fahrt.
Also, sie war es wirklich-mein Hund.
Ich habe sie gesehen und obwohl sie eine ganz andere Figur hat als ich, musste ich sie gleich lieben ;-).
Im Auto saß sie ziemlich verkrampft vor und auch halb auf mir, man merkte, dass die lange Reise von Spanien für sie wohl nie enden würde, jedenfalls dachte sie das sicher.
Hier angekommen fielen mir natürlich alle Sünden ein. 3 meiner Möpsinnen sind läufig, eine tragend und die Mopsmänner am Durchdrehen wegen der 3 Weiber…..Also wieder mal der vernünftigste Zeitpunkt eine Hund anzuschaffen.
Aber es kam anders als befürchtet. Nach und nach habe ich alle Möpse in den Garten geholt, Rufina immer noch bei mir an der Leine. Wie ein Lämmlein läuft sie daran. Man merkt sie kaum.
Dass dieser Hund mit anderen Hunden auskommen gelernt hat, war sofort klar. Sie war vorsichtig und doch etwas irritiert ob der vielen dicken Möpse. Als meine 4 Monate alte Chitana sie in die Beine biß, wurde die ganz kurz zurechtgewiesen und alles hatte danach seine Ordnung.
Rufina rennt auch niemandem hinterher, außer mir. Sie ist mein Schatten. Sie liebt mich und meinen Mann, obwohl sie uns erst kurze Zeit kennt. Sie ist weise, sanft und ruhig.
Dass sie stubenrein sein könnte, hatte ich nicht gewagt, zu hoffen, aber sie ist es. Sie schläft vor meinem Bett und rührt sich nicht von meiner Seite. Sie hat keinerlei Interesse irgendetwas anzustellen.
Ausser beim Futter, das ist sie so richtig scharf drauf. Und sie kann es von der Theke holen… Das musste ich lernen, denn die Möpse kommen da ja nicht dran.
Rufina ist super pflegeleicht. Sie bringt mich wieder zu längeren Spaziergängen, wobei dies momentan von ihr noch nicht gefordert wird. Sie schläft nun den Schlaf der Gerechten und es ist, als kann sie endlich los lassen.
Mein Mut zum Risiko hat sich 100 % gelohnt. Ich habe den Traumhund zu meinen Möpsen gefunden. Auch wenn darunter auch 2 Notmöpse sind, denke ich , dass Rufina in noch größerer Not war und den Platz benötigte.
Eines ist sicher, ein Windi in Not wird uns künftig immer begleiten.
Karin & die Möpse
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